Die Freitagssession in und auch noch um die Ohren traf sich am Montag den 25.02.2008 gegen 20 Uhr wieder die Creme de la creme des CSK zum Musiker-Stammtisch.
Anwesenheit in nicht alphabetischer Reihenfolge:
Achmed (Gastronom), Ulrich Großmann (Bass), Chris Schneider (Bass),
Thomas Hebert (Doctorus der Physik, Guitar), Gerd (Runzelrocker; Guitar), Wolfgang Nixdorf (seines Zeichens: KNOCHIST und Gitarrist), eine mir nicht bekannte bunt gekleidete Dame die ich gleich ansprach, Leder (Drummer), Ruediger Voerste (Abt.: tonale Feldforschung, Guitar, Blues Harp), Daniel Amthor (Percussion), Michael Heinz (Abt.: Bilddokumentation, Musikkritiker, Fotograf) und last not least, meine Wenigkeit: der Calli !
Bei meinem Eintreffen wurden einige Jazzstücke der Standards intoniert. Auf vorzügliche Weise wie auch auf der CD zur 12. Get to know Session zu hören. Ulrich Großmann am Bass und Chris Schneider (diesmal auch als The Voice) sangen einen mir nicht näher bekannten Titel von Stefan Raab und einem Herrn Mutzke.
Mit meiner akustischen Euro 90,- Gitarre begann ich zaghaft meine alten Folkhits anzubringen aber nicht mit dem Vorsatz des Party Spoilens. "All I need is a drivin' wheel" war mein erster Titel. Hier ist natürlich ein gewisser Anachronismus zu bemerken, denn was er wirklich braucht ist bares und nicht etwas das rollt!! Er hört es lieber knistern als klingeln!
Weiter konnte ich meiner Bewunderung der Beatles frönen und es ging weiter mit „Things we said today”. Die von mir angesprochene Dame fragte mich, von wem das Lied sei?
Eines der im Net vorgeschlagenen Lieder kam dann dran. Hier hielt der Schriftführer sich führnehm zurück. Das Stück hatte er sich nur ein einziges mal auf YOUTUBE angehört und es war nicht seine Richtung. In solchen Fällen hilft nur die Entsagung, wie es ja auch in Liebesdingen oft anzuraten ist.
”The House of the risin' sun” hatte Gerd angespielt und ich musste feststellen, das dieses ohne Vorzeichen in der Moll-Parallele meiner Stimme etwas zu hoch erschien. Wäre doch Eric noch einmal 20 und anwesend gewesen.
Wie schön hätte dieser Song über ein gefallenes Freudenhausmädchen sein können. Aber das Alter hat auch Vorteile: Man wird ruhiger!
W A V E ist die Nummer von JOBIM. Zu hören bei YOUTUBE Jobim an der Gitarre oder am Klavier. Das Arrangement muss ich mir abgreifen, sagte meine innere Stimme.
”Help me make it through the night” forderte einen Chorgesang heraus der noch durch ein Mundharmonika-Solo von Rüdiger aufgewertet wurde.
Nach einer Dosis Schmalz fehlte noch die Abrundung durch die Intonierung eine BEE GEE Songs: "You don't know what is like" or "To love somebody". Das ganze in G-Dur; gerade richtig für die feinen Stimmbänder von Chris, der es immer wieder fertig bringt, nicht nur Bass zu spielen sondern darüber hinaus auch noch zu singen. Und das auch noch richtig!
"Round Eleven" hieß nicht der letzte Song sondern die letzte Stunde unserer Anwesenheit. Unter Bezahlung der Zeche verließ ich den Stammtisch in Richtung Dunkelheit.
"Schee war's" würde jetzt der Sachsenhäuser sagen! Aber der bin ich ja nicht mehr!
Das war's für's Erste!!
C A L L I